Spargel-Champagner-Süppchen

Bald ist die Spargel-Saison vorbei! Also hier noch mal eine etwas edlere Variante, um die Spargelzeit genussvoll ausklingen zu lassen: ein Spargel-Champagner-Süppchen (keine Sorge, Sekt geht auch 😉 )

Spargel-Champagner-Suppe

Als Basis für die Suppe dienen 2 Dinge: Spargelkochwasser und Mehlschwitze. Aber das Spargelkochwasser ist das Entscheidende: für den wirklich intensiven Geschmack sollte mind. 2x darin Spargel gekocht worden sein. Hierfür hebe ich immer die Schalen und Abschnitte auf, denn auch diese kann man auskochen. Ihr könnt z.B. ein paar Stangen kochen als Suppeneinlage und anschließend die Schalen und Abschnitte davon. Oder Ihr habt sowieso vorher mal Spargel gekocht für ein anderes Gericht, dann kocht Ihr es auch 2x und hebt die Brühe auf.
Man kann sie übrigens auch sehr gut einfrieren und hat dann die Basis für eine Suppe schnell griffbereit. Und als Einlage kann man prima gekochte Spargelreste verwenden.

Zutaten für 4 Portionen als Hauptgericht mit Brotbeilage oder 6 Portionen als Vorspeise:

  • ca. 1,5 Liter Spargelkochwasser, mind. 2-fach konzentriert wie beschrieben (gekocht mit 1 EL Zucker, 1 EL Salz, 1 EL Butter)
  • Spargel weiß und grün gemischt als Einlage, je 1/2 Bund (ca. 200 Gramm)
  • 250 ml Champagner oder Sekt, trocken
  • 150 Gramm Butter und 2 große EL Mehl für die Mehlschwitze
  • Salz, Pfeffer scharz/weiß, Muskatnuss

Zubereitung:

Vorbereitungen für den Spargelsud:

In Spargelkochwasser kommt bei mir immer Butter, Zucker, Salz. Das Wasser aufkochen und diese 3 dazu geben, jeweils 1 EL. Dann dann kommt der Spargel rein bis er bissfest ist, das dauert ca. 8-12 Minuten je nach Sorte und Dicke. Wenn er fertig ist herausnehmen oder abschütten, aber wichtig: das Kochwasser aufheben.
Dann die abgeschnittenen Spargelenden und Schalen in das Wasser geben und ca. 25 Minuten köcheln lassen.
Am Besten eignet sich für das ganze Vorgehen ein Spargel- oder Pasta-Topf mit integriertem Siebeinsatz.

Suppe:

Mehl, Butter, Champagner und Spargelsud bereit stellen. Wir stellen nun eine Mehlschwitze her: Die Butter in einem großen Topf auf hoher Hitze schmelzen lassen und das Mehl hinein stäuben, dabei gleichzeitig mit einem Schneebesen ständig rühren, bis die beiden sich miteinander verbunden haben und dunkler werden. Es bleiben dann kleine Mehl-Butter-Klümpchen übrig, und Ihr rührt bitte immer noch weiter!
Jetzt mit dem Champagner ablöschen, weiter rühren und dann das Spargelkochwasser schöpfkellenweise dazu geben. Und immer weiter rühren, sonst bleiben die Klümpchen. So lange weiter machen bis der gesamte Spargelsud aufgebraucht ist und keine Klumpen mehr zu sehen sind. Hitze auf mittlere Stufe reduzieren. Es müsste dann schnell zu sehen sein, das sich alles zu einer sämigen cremigen Suppe verbindet und es ziemlich nachdickt. Wenn die gewünschte Konsistenz erreicht ist und wirklich keine Klumpen mehr zu sehen sind, ist die Suppe fast fertig.

Nun wird abgeschmeckt mit Salz, Pfeffer und frisch geriebener Muskatnuss. Wer total auf den Sekt-Geschmack steht gibt jetzt noch mal einen Schluck dazu der dann nicht verkocht wird. Mir persönlich zu viel, aber Geschmäcker sollen ja verschieden sein 😉

Den Spargel für die Einlage schneide ich in kleine Stücke bis auf die Köpfe, die ich größer lasse. Kurz vorm Servieren zum Aufwärmen in die Suppe geben, et voilá: fertig ist das schnelle aber edle Süppchen.

Spargelsuppe_009
Ich stehe auf frisch geriebene Musktanuss, darum reibe ich sie bei cremigen Suppen auch gerne noch mal drüber. In diesem Fall gemischt mit schwarz-weißem Pfeffer.
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