Cremig-knackiger Kraut-Kohlrabi-Möhren-Salat

Kürzlich mit einem Kumpel beim gemeinsamen Mittagessen in der Karlsruher Innenstadt:

Kellner:“Hat´s Euch geschmeckt?“
Kumpel:“Fleisch war toll. Cole Slaw war ok.“
Kellner geht weg. Kumpel grinst:“Meiner ist besser. Und Deiner.“

Coleslaw_016Ein Klassiker als Beilage zu Burgern, aber auch immer gern gesehen beim Grillen oder auf Parties, ist ein Krautsalat. Ich habe viele probiert: die klassische deutsche Variante mit Essig und Öl, den amerikanischen Cole Slaw mit Sahne, Krautsalat mit Salami … meist haben sie ganz gut geschmeckt, aber so richtig vom Hocker gehauen hatte mich bisher keiner.

Nach viel Rumprobieren (davon oft auch selbst zubereitet) bin ich nun bei dieser Variante gelandet, die dem Mann und mir sehr gut schmeckt. Der Kohlrabi gibt dem Ganzen eine zusätzliche Knackigkeit, die Dijonaise eine geile Würze.
Und das Beste: man kann ihn problemlos in großen Mengen vorbereiten und dann einfrieren. Hinterher schmeckt er dann nicht mehr ganz so knackig, aber dafür schön mürbe, was manche Menschen ja sogar bevorzugen.

Zutaten für 1 große Schüssel:

  • 1 Kopf Weißkraut
  • 1 Bund Möhren
  • 2 große Kohlrabi
  • 3 große weiße Zwiebeln
  • 1 großer Bund glatte Petersilie
  • 1/2 Tasse neutral schmeckendes Öl, z.B. Rapsöl
  • 1/2 Tasse Zucker
  • 2 TL Salz
  • gemahlener schwarzer Pfeffer
  • 1 Tasse Essig (normaler Haushaltsessig oder Branntweinessig, kein Balsamico)
  • 3 TL Senf
  • 4 gehäufte EL Dijonaise (eine Mischung aus grobkörnigem Senf und Mayonaise, französisches Produkt aus dem Glas, in Supermärkten bei den Grillsoßen oder Senf zu finden)
  • 3 EL Frischkäse

Zubereitung:

Den Weißkohl vierteln und den Strunk heraus schneiden. Dann entweder mit einem großen Küchenmesser, dem Küchenhobel oder der Küchenmaschine in feine Streifen schneiden. Die Möhren und den Kohlrabi schälen und raspeln oder in feine Streifen schneiden. Die Zwiebeln enthäuten und in Würfel schneiden, die Petersilie hacken. Alle Gemüse in einer großen Schüssel mischen.

Öl, Zucker, Salz, Pfeffer, Senf und Essig in einem Topf mischen, einmal aufkochen und gut durchrühren. Dann den Topf vom Herd nehmen und die Dijonaise und den Frischkäse einrühren bis die Soße sämig ist. Noch warm über das gehobelte Gemüse geben, gut durchmischen und am Besten 1 Nacht im Kühlschrank durchziehen lassen.

Übrigens:
Eine subtile Knoblauchnote passt meiner Meinung nach auch gut dazu, empfehlen kann ich 2-3 Knoblauchzehen, entweder klein gehakt oder durch die Knoblauchpresse gedrückt.

Krautsalat 3

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