Hirse-Salat mit glatter Petersilie, Cous-Cous-Gewürz und Dattelessig – oder: fast ein Tabouleh ;)

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Da wollte ich mal wieder was nach Rezept kochen (Tabouleh) und dann… hörte sich das Rezept so furchtbar langweilig an…. Vielleicht lags auch am Kochbuch, anyway… hier meine Variante eines sommerlichen, satt machenden Salats mit Hirse und viiieeel glatter Petersilie – so viel Reminiszenz an die ursprüngliche Idee mit dem Tabouleh musste sein 😉

Geht schnell, ist gut vorzubereiten, schmeckt prima zum Grillen oder alleine als Mittagessen im Büro und funktioniert natürlich auch mit Cous-Cous oder Bulgur. Wer mag gibt noch Feta-Würfel mit rein.

Und wer keinen Dattelessig hat oder mag oder sich sonst wie quer stellt, der nimmt statt dessen einfach was er will, so 😉

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Kalter Spargelsalat mit Schnittlauch-Vinaigrette

20160710 185211 Spargelsalat 0005Tja, manchmal hat man sich schon verabschiedet und dann gibt es doch ein schnelles Wiedersehen… trotz Saisonende bekam ich dieses Jahr sowohl im Supermarkt als auch auf dem Wochenmarkt noch schönen Spargel zu kaufen, also hab ich einfach weiter gekocht.

Und weil das Wetter so heiß war, gab es die kalte Variante als Spargelsalat mit einer Vinaigrette aus Walnussöl und Weißweinessig.

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Grüner Spargel | Rumpsteak | Hoisin

In der asiatischen Küche bin ich kein Held, aber manchmal haben wir einfach „Bock drauf“.

Als ich den besten Mann von allen gestern fragte, was ich aus dem Spargel und den Steaks machen soll, hätte er auch sagen können „Klassisch mit Kartoffeln und Hollandaise“. Tat er aber nicht. Er sagte „Hm, so asiatisch angebraten mit den Steaks in Streifen geschnitten“. Naja, was tut man nicht alles aus Liebe 😉

20160526 201637 Rind Spargel Hoi-Sin 0026 Weiterlesen

Rosenkohl-Kartoffel-Suppe mit Mettenden

Winterzeit ist Suppenzeit! Genau wie Schmorgerichte liebe ich Suppen. Und da diese oft schneller zuzubereiten sind, kann man sie auch gut im Alltag genießen. Was bei der Zubereitung dieser Suppe am Längsten dauert, ist das Schälen und Schnippeln vorher, gekocht wird alles nur 10 Minuten. Wer noch mehr Zeit sparen möchte, kann das Gemüse teilweise gefroren kaufen, das spart noch mal Zeit fürs Schälen und Schneiden.

Reste lassen sich übrigens prima einfrieren, so hat man ein leckeres gesundes Alltagsgericht auf Vorrat.

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Gnocchi mit Kürbis, Pilzen und Thüringer Bratwurst

Ja, es ist Herbst und alle schreiben über Rezepte mit Kürbis… also mach ich auch mal mit. Nur ein ganz kleines. Nix besonderes, aber unheimlich lecker und schnell im Alltag zuzubereiten. Sozusagen klein aber fein. Nein, die Gnocchi sind nicht selbst gemacht und der Kürbis ist nicht im Gnocchiteig. Das tut dem Geschmack aber keinen Abbruch, ganz nach meinem Motto: heftigdeftig – Essen, das Körper und Seele wärmt.

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Pasta mit Wurstbrät, Lauch und Pilzen – und Kaminwurzen!

Pasta mit Wurstbrät Lauch und PilzenInspiriert wurde ich zu diesem Gericht von Jamie Olivers Rezept „Pappardelle mit Wurstbrät und gemischten Pilzen“ aus seinem Buch „Kochen für Freunde“. Die Idee, das Innere einer groben Bratwurst als Hackfleisch zu benutzen hat mich als Wurst-Fan sofort begeistert. Und auch die Kombination mit Pilzen war für mich sofort einleuchtend. Aber mich haben ein paar Kleinigkeiten gestört: zu Pilzen gehört für mich noch Speck oder was ähnliches, was fleischig-salzig schmeckt. Außerdem fehlte mir „eine Soße“, das Ganze ist doch relativ trocken. Und zu guter Letzt meckerte der Mann, weil die langen Pappardelle in Kombi mit den kurzen stückigen Restzutaten schlecht zu essen seien. Nun denn, wir sind ja einfallsreich. Hier also meine Variante, in der ich 2 Sorten Wurstbrät verwendet habe. Zusätzlich durften noch Lauch und Frühlingszwiebeln mit rein, 1 Becher Schmand und – der Clou dabei: statt noch Speck zu den Pilzen zu kombinieren habe ich geräucherte getrocknete Kaminwurzen in kleinen Stücken mit gebraten. Yummy 🙂

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Selbstgemachtes Pesto oder der Beweis, dass gutes Essen nicht aus dem Glas kommt

Diesmal nahm ich den Mund ziemlich voll, denn ich hatte meiner Familie versprochen: „Heute dauert die Zubereitung der Soße max. so lange, bis die Nudeln gekocht sind.“ Meine Lieben nahmen mich nicht ganz ernst – bin ich doch sonst bei zeitlichen Auskünften eher großzügig:
„Wie lange dauert´s noch?“
„Bis das Fleisch weich geschmort ist, so 30 Minuten!“
„30 Alex-Minuten oder in echt?!?“
– Unverschämtes Volk… Egal, ich kam trotzdem mit der Ansage um die Ecke. Außerdem hatte ich noch was anderes im Sinn.

Schon beim Zubereiten und abschmecken hörte ich eine Aussage, die mich unglaublich glücklich gemacht hat „Das geht ja voll einfach. Und schnell… Hm, schmeckt geil… Das mach ich mir auch mal wenn ich für mich alleine koche!“ So oder so ähnlich fasste unser 16-jähriger Nachwuchs ihren Eindruck zusammen, nachdem sie das selbst gemachte Pesto direkt aus dem Mixer probiert hatte.

Und genau darum ging es mir: zu zeigen, dass selbst gemachtes Essen

  • einfach
  • schnell und
  • preisgünstig

zubereitet werden kann. Und, wie in diesem Fall, auch noch besser schmeckt *Puh* 🙂

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Ehrlich, erdig, wärmt Körper und Seele: Petersilienwurzel-Gemüsesuppe mit Kasseler

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Ach ja, die Petersilienwurzel – völlig unterschätzt, total zu Unrecht…  Jedermann um mich herum spricht gefühlt nur von der Pastinake, der garstigen kleinen Schwester des Knollensellerie. Aber warum?
Ich meine, die Pastinake ist nichts weiter als eine unsympathische Zicke. Kann sich nicht entscheiden: „Bin ich scharf? Bin ich süß? Schmecke ich stark nach ätherischen Ölen? – Ach was, ich mach einfach alles auf einmal!“
Nicht mein Fall.
Eines meiner Patenkinder hat bisher tapfer alles probiert, nur pürierte Pastinake hat sie wieder ausgespuckt – kluges Kind! 🙂

Wie schafft es diese künstlich gezüchtete Gemeinheit von Lebensmittel also,  ihr evolutionäres Original, die Petersilienwurzel, derart in den Schatten zu stellen?!? Es ist mir ein Rätsel…

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