Kürbis-Maronen-Quiche mit Salbei, Cheddar und weißem Portwein

kuerbis-maronen-q_0033Als ich meinem Mann erzählte was ich plante zu backen meinte er nur:
„Und weißt Du wie das am Besten schmeckt? Wenn Du es kurz vorm Servieren, wenn die Quiche fertig und noch schön heiß ist, durch ein gutes Steak ersetzt!“

Nun, ich bin ja Kummer gewohnt – mittlerweile seit 10 Jahren, aber das ist ein ganz anderes Thema…

Es dürfte kaum überraschen dass ich besagte Kürbis-Maronen-Quiche nicht für das eheliche Abendessen buck. Dafür freute sich eine gute Freundin als ich sie zum Mädelsfrühstück mitbrachte – hier wusste man meine Kreation wenigstens zu schätzen 😉

Die Kombi kannte ich von einem Jamie Oliver Rezept: er kocht aus Butternutkürbis eine herzhafte Suppe mit Salbei und Maronen als Einlage.

Generell liebe ich zwar meinen alten Freund, den Hokkaido-Kürbis, sehr, aber ich habe ihn in letzter Zeit zu oft gegessen. Der Butternut hat einen erfrischend anderen, herzhafteren Geschmack mit weniger Süße. Ja, er macht mehr Arbeit weil man ihn schälen muss – aber es lohnt sich! Bereits einfach im Ofen gebacken, in Scheiben geschnitten mit Olivenöl, Salz, Pfeffer, Rosmarin und Thymian, ist er eine Wucht. Darum wollte ich ihn unbedingt mal als Quiche-Füllung ausprobieren.

Und ich finde Kürbis, Salbei und Maronen passen super zusammen und in die Jahreszeit. (O-Ton der Mann: „Kannst ja auch noch Laub rein machen, hat auch grade Saison.“ – …no words…)

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Hirse-Salat mit glatter Petersilie, Cous-Cous-Gewürz und Dattelessig – oder: fast ein Tabouleh ;)

20160710 184049 Hirsesalat 0023

Da wollte ich mal wieder was nach Rezept kochen (Tabouleh) und dann… hörte sich das Rezept so furchtbar langweilig an…. Vielleicht lags auch am Kochbuch, anyway… hier meine Variante eines sommerlichen, satt machenden Salats mit Hirse und viiieeel glatter Petersilie – so viel Reminiszenz an die ursprüngliche Idee mit dem Tabouleh musste sein 😉

Geht schnell, ist gut vorzubereiten, schmeckt prima zum Grillen oder alleine als Mittagessen im Büro und funktioniert natürlich auch mit Cous-Cous oder Bulgur. Wer mag gibt noch Feta-Würfel mit rein.

Und wer keinen Dattelessig hat oder mag oder sich sonst wie quer stellt, der nimmt statt dessen einfach was er will, so 😉

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Kalter Spargelsalat mit Schnittlauch-Vinaigrette

20160710 185211 Spargelsalat 0005Tja, manchmal hat man sich schon verabschiedet und dann gibt es doch ein schnelles Wiedersehen… trotz Saisonende bekam ich dieses Jahr sowohl im Supermarkt als auch auf dem Wochenmarkt noch schönen Spargel zu kaufen, also hab ich einfach weiter gekocht.

Und weil das Wetter so heiß war, gab es die kalte Variante als Spargelsalat mit einer Vinaigrette aus Walnussöl und Weißweinessig.

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Cremig-knackiger Kraut-Kohlrabi-Möhren-Salat

Kürzlich mit einem Kumpel beim gemeinsamen Mittagessen in der Karlsruher Innenstadt:

Kellner:“Hat´s Euch geschmeckt?“
Kumpel:“Fleisch war toll. Cole Slaw war ok.“
Kellner geht weg. Kumpel grinst:“Meiner ist besser. Und Deiner.“

Coleslaw_016Ein Klassiker als Beilage zu Burgern, aber auch immer gern gesehen beim Grillen oder auf Parties, ist ein Krautsalat. Ich habe viele probiert: die klassische deutsche Variante mit Essig und Öl, den amerikanischen Cole Slaw mit Sahne, Krautsalat mit Salami … meist haben sie ganz gut geschmeckt, aber so richtig vom Hocker gehauen hatte mich bisher keiner.

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Linsen-Erbsen-Salat mit Sesam und Cous-Cous-Gewürz

Geb.-Nachfeier_012Diesen Salat mache ich sehr gerne aus 3 Gründen:

  • Ich liebe Hülsenfrüchte
  • Ich liebe orientalische Gewürze
  • Ich liebe es, wenn ich Gäste habe und Essen dafür am Tag vorher vorbereiten kann 😉

Und dank Dampfkochtopf geht es auch ganz schnell, versprochen. Wer keinen hat, auch nicht schlimm, dann müsst Ihr einfach nur mehr Zeit einplanen um die Linsen und Erbsen zu kochen.

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Nudelsalate 2.0: Schneller Tortellini-Salat zum Wintergrillen (vegetarisch) oder Mini-Farfalle-Salat mit Antipasti

Tortellinisalat 1

Mein Verhältnis zu Nudelsalaten war seit meiner Kindheit schwierig. Wer kennt ihn nicht, den ewigen „Klassiker“: Mandarinen, Erbsen und Möhren aus der Dose, gemischt mit Nudeln (meist die gebogenen kurzen „Gabelspaghetti“) und Schinkenwürfeln, ertränkt in Schmand-Sahne. *schüttel* Jemand eine ähnliche Kindheitserinnerung?
Aber ich habe mein Trauma überwunden durch die Kreation von frischen, neuen Nudelsalatrezepten, deren Soße auf einer Kräuteröl-Essig-Marinade basiert, kombiniert mit typisch italienischen Zutaten und liebevoll ausgewählter Pasta.

„Aber wieso veröffentlicht die mitten im Winter ein Rezept für Grillbeilagen?!?“ – So etwas fragen sich nur Menschen die denken, dass man nur im Sommer grillen kann 😉

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