Gewürzkuchen mit Kirschen, Nüssen und Kirsch-Zimt-Guss

Auch wenn das Wetter sich grade nicht zwischen Frühling und Winter entscheiden kann, backe ich jetzt einen weihnachtlichen Winterkuchen, so.

Dieser saftige Kastenkuchen erhält von mir eine intensive Aromenmischung, die uns von geschmückten Weihnachtsbäumen und einem gemütlichen Kaminfeuer träumen lässt.
Kleiner Vorgeschmack auf die Zutatenliste: Lebkuchengewürze, Bittermandel, Kaffee und Kirsch-Zimt-Likör – kannst Du es riechen?

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Ochsenschwanzragout mit Kürbis-Kartoffel-Stampf

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Damit fing alles an. Ich sah das Cover und dachte: „So was will ich auch kochen können.“

Das ist mittlerweile 6 Jahre her. Kürzlich habe ich die Zeitschrift wieder ausgegraben und wollte das Cover-Gericht noch mal nachkochen. Aber statt Sellerie-Pürree gab es dazu Kürbis-Kartoffel-Stampf, weil der Mann und ich nicht so riiiiiiesige Sellerie-Fans sind (vorsichtig ausgedrückt… ein ganzes Pürree der ätherischen Knolle hat auf uns eine ähnlich Wirkung wie Knoblauch auf Vampire).
Meine Variante sah dann so aus:

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Rehragout mit Malzbier, Pilzen und handgeschabten Spätzle

Und wieder ein Wintergericht… ich liebe Schmorgerichte, vor allem im Winter. Sie erwärmen Körper und Seele und geben einem irgendwie ein wohliges Gefühl. Das selbe Gefühl hat man, wenn man Gerichte isst aus seiner Kindheit, so wie Mama oder Oma sie gekocht haben.

Auch wenn bei uns zuhause nie jemand Wild gekocht hat, gehört dieses Rezept für mich in die gleiche Kategorie. Und es erfüllt einen pragmatischen Nutzen: mit so einem Rezept kann man Teile vom Tier verarbeiten, mit denen man sonst nicht viel anderes kochen kann. Die Tiere die für unsere Nahrung sterben bestehen schließlich nicht nur aus Filet, Steak und Schnitzel. Darum gefällt mir der ganzheitliche Gedanke bei solchen Gerichten, es wird nichts verschwendet.
Und es hat noch 2 Vorteile: es lässt sich prima vorbereiten und nach Bedarf aufwärmen, genau wie das Gemüse und die Spätzle. Außerdem kann man eventuelle Reste einfrieren.

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Badische Linzertorte

Leid, des isch en Glassiker. Un es schmeckt allene: Jung un Ald, Gros un Gloi. Des Rezept isch au net so schwer zum Backe, es isch nämlich gar kei Dortt, sondern eigentlich en Kuche. Aber net zufiel esse, sonscht kriegsch en Ranze.

?!?!? Meine Freunde aus Norddeutschland würden mich an dieser Stelle ratlos und hilfesuchend anschauen. Keine Sorge, geht nicht so weiter… Hier die Übersetzung:

Leute, dieses Rezept hier ist ein Klassiker. Und es schmeckt allen gut: Jung und Alt, Groß und Klein. Das Rezept ist auch nicht zu schwer zu Backen, es ist nämlich gar keine Torte, sondern eigentlich ein Kuchen. Aber esst nicht zu viel davon, sonst bekommt Ihr einen dicken Bauch.

Auch wenn ich so langsam Gefahr laufe, ein Ungleichgewicht zugunsten der Kuchenrezepte zu schaffen und dann meinen Blog umtaufen müsste in „heftig süß“ – es ist Adventszeit, und zu Weihnachten gehört im Badischen eine Linzertorte. Sie wird gerne verschenkt und noch lieber selbst gegessen. Ihre Reichhaltigkeit passt wunderbar in den Winter, ihre Gewürzvielfalt erinnert sofort an Weihnachten und das Beste: man kann sie wochenlang aufbewahren – sie wird durch die Lagerung sogar noch besser, weil „mürber“: Ein wichtiger Aspekt für alle fleißigen Hobbyköche, denn für Weihnachten hat man sowieso schon genug zu tun. Da hilft es enorm, wenn man bereits Ende November so einen süßen Klassiker bäckt, den man für Kaffegäste an Adventssonntagen oder an den Feiertagen einfach „aus der Schublade zaubern“ kann.

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