Linsen-Erbsen-Salat mit Sesam und Cous-Cous-Gewürz

Geb.-Nachfeier_012Diesen Salat mache ich sehr gerne aus 3 Gründen:

  • Ich liebe Hülsenfrüchte
  • Ich liebe orientalische Gewürze
  • Ich liebe es, wenn ich Gäste habe und Essen dafür am Tag vorher vorbereiten kann 😉

Und dank Dampfkochtopf geht es auch ganz schnell, versprochen. Wer keinen hat, auch nicht schlimm, dann müsst Ihr einfach nur mehr Zeit einplanen um die Linsen und Erbsen zu kochen.

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Gewürzzauber für den Grill: Der „Oriental Magic Dust Rub“

Eigentlich war es ja mal der sog. „Magic Dust Rub“ mit dem ich meine Steaks massiert habe – jene sagenumwobene Gewürzmischung, die durch Foodblogs und Grillkochbücher geistert.
Bei dem meinerseits sehr geschätzten Blog „Greenway36“ entdeckte ich eine leckere Mischung die mir gut gefiel. Aber ich wäre ja nicht ich, wenn ich ein Rezept 100% nur nach machen würde ohne es nach meinem Gusto zu modifizieren. Und da ich derzeit sehr begeistert bin von der Kombi „Fleisch + orientalische Gewürze“, hier nun also meine Variante: der „Oriental Magic Dust Rub“.

Er ist bestens geeignet für Grillfleisch wie Steaks oder Spare Ribs und auch für die großen Stücke wie Pulled Pork. Die beiden Letztgenannten werden derzeit im heftigdeftigen Haushalt des öfteren ausprobiert, da ich mich selbst einlerne in die Kunst des Räucherns – dazu ein andermal mehr 😉

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Rehragout mit Malzbier, Pilzen und handgeschabten Spätzle

Und wieder ein Wintergericht… ich liebe Schmorgerichte, vor allem im Winter. Sie erwärmen Körper und Seele und geben einem irgendwie ein wohliges Gefühl. Das selbe Gefühl hat man, wenn man Gerichte isst aus seiner Kindheit, so wie Mama oder Oma sie gekocht haben.

Auch wenn bei uns zuhause nie jemand Wild gekocht hat, gehört dieses Rezept für mich in die gleiche Kategorie. Und es erfüllt einen pragmatischen Nutzen: mit so einem Rezept kann man Teile vom Tier verarbeiten, mit denen man sonst nicht viel anderes kochen kann. Die Tiere die für unsere Nahrung sterben bestehen schließlich nicht nur aus Filet, Steak und Schnitzel. Darum gefällt mir der ganzheitliche Gedanke bei solchen Gerichten, es wird nichts verschwendet.
Und es hat noch 2 Vorteile: es lässt sich prima vorbereiten und nach Bedarf aufwärmen, genau wie das Gemüse und die Spätzle. Außerdem kann man eventuelle Reste einfrieren.

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Vorspeise für Heiligabend: Wildterrine vom Reh mit „Bockigem Bazi“

Wildterrine

Seit Wochen mache ich mir Gedanken, was ich dieses Jahr an Heiligabend kochen werde. Weihnachten ist für mich etwas Besonderes, also muss es auch das Essen sein. Und es muss einmal an Weihnachten Gans geben. Hierfür habe ich ein seit Jahren bewährtes Rezept, inklusive Vorspeise, indem ich aus dem Gänseklein noch eine klare Brühe mache, in der hauchdünn gehobelter Knoblauch und Blattspinat schwimmen dürfen. Köstlich! Aber diese Jahr wollte ich mal was anderes machen. Und einer der Gäste brachte mich auf die Idee mit dem Ausspruch „Ach, ich würde so gerne mal wieder Wild an Weihnachten essen! Früher gab es Heiligabend immer Rehrücken!“.
Hm, meine Gans soll es trotzdem geben. Und für 6-8 Personen Wild machen? Hm… aber der Gedanke lies mich nicht los. Ich hatte aber noch ein weiteres Problem: dieses Jahr habe ich direkt vor Weihnachten nicht viel Zeit vorzubereiten, idealer Weise müsste ich schon was an dem Wochenende 2-3 Tage vor Heiligabend machen. Das geht aber nicht mit allen Gängen, und mindestens 3 Gänge sollten es schon sein. Nach langem Stöbern kam mir die Idee: eine Pastete mit Wild! Aber der Teigmantel einer Pastete könnte in den 3 Tagen durchweichen, außerdem macht der Teig zusätzlich Arbeit… Eine Terrine hingegen ist eine Pastete ohne Teigmantel und soll sogar 2 Tage durchziehen, um ihren Geschmack so richtig zu entfalten. Perfekt!
Wer dachte das sei es gewesen, der irrt: Nun ging es erst richtig los: tagelang habe ich Kochbücher gewälzt, in Kochzeitschriften geschaut und im Internet gesucht nach einem passenden Rezept das alle Geschmäcker trifft. Weitere Herausforderung hierbei: Wildrezepte sind sehr häufig mit einer süßen Komponente. Von meinen Gästen steht da aber nicht jeder drauf. Mein Mann droht sogar mit Scheidung bei herzhaften Rezepten mit süßen Bestandteilen, getreu dem Motto „Keine Nachspeise im Hauptgericht!“. Also musste ich mir selbst eines ausdenken!
Und ich suchte noch nach einer besonderen Zutat, die dem Wild geschmacklich Kontra bieten kann und Würze reinbringt. Durch Zufall wurde ich bei einem mir beliebten Blog fündig: Chef Hansen hatte gerade ein Rezept veröffentlicht, in welchem er eine Paulaner Bierspezialität verarbeitet hat: Hirschbratwurst mit Bockigem Bazi. Und das hatte mir gefehlt: ein würziges Winterbier mit dem Potential, die üblichen Verdächtigen in den Wild-Rezepten wie Portwein und Orangenlikör vom Thron zu verstoßen. Also schnell Kontakt mit dem netten Namensvetter aufgenommen und wenige Tage später bekam ich ein Probierpaket von Paulaner. Und glaubt mir: als alter Bierfan war es sehr hart für mich, die Flaschen nicht vorher zu öffnen, noch dazu wo ich bayrische Biere besonders gerne mag. Und etwas auf dem „Dunkler Weissbierbock“ steht kann ich normalerweise nicht lange widerstehen…
Um die Spannung aufzulösen: es war so wie ich es mir vorgestellt hatte: Der Mann probierte einen Schluck, rümpfte die Nase und nannte es „Mädchenbier“ (er steht auf nordische herbe Biere ohne kräftigen Malzgeschmack). Ich probierte einen großen Schluck und dachte „Geiler Scheiß…“
Vorsicht, man trinkt durch den süffigen würzigen Geschmack schneller als gut sein könnte, immerhin ist es ein Bockbier mit über 6% *hicks* 😉

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Geschenke aus der Küche: Eingelegte Pilze im Würzsud

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Und wieder mal Gedanken zu Weihnachten…. was verschenke ich nur? Ich mag es nicht, wenn die Erwachsenen sich zu Weihnachten teure Geschenke machen. Außer natürlich mein Mann beschenkt mich, da drücke ich ein Auge zu 😉 Andererseits finde ich es schön, wenn man sich eine Kleinigkeit  schenkt, wenn man schon an Weihnachten miteinander feiert. Und hierbei soll ruhig jeder das wählen, was von Herzen kommt und ihm/ihr Spaß macht. Bei mir gab es also meist Selbstgemachtes aus der Küche. In den Jahren zuvor war Pesto dabei, Pralinen, Zitronensalz, Kräuteröle, Spekulatiuslikör… was soll ich dieses Jahr schenken, ohne mich zu wiederholen? Die Wahl fiel auf selbstgemachtes Traubengelee mit Minze, hergestellt mit Trauben aus dem eigenen Garten – coole Sache, habe ich im September eingekocht und noch 20 Gläser im Keller 🙂 Was noch… Salzzitronen wollte ich schon immer mal versuchen, genau wie irgendein Chutney und eingelegte Pilze. Bei uns nicht sehr bekannt, erfreuen sie sich in anderen Ländern großer Beliebtheit, wenn sie mit Kräutern und Gewürzen in Öl oder Essig eingelegt werden. Man kann sie als Antipasti essen, zum Vesper dazu oder auch erwärmen und mit Pasta oder Grillfleisch genießen.

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Badische Linzertorte

Leid, des isch en Glassiker. Un es schmeckt allene: Jung un Ald, Gros un Gloi. Des Rezept isch au net so schwer zum Backe, es isch nämlich gar kei Dortt, sondern eigentlich en Kuche. Aber net zufiel esse, sonscht kriegsch en Ranze.

?!?!? Meine Freunde aus Norddeutschland würden mich an dieser Stelle ratlos und hilfesuchend anschauen. Keine Sorge, geht nicht so weiter… Hier die Übersetzung:

Leute, dieses Rezept hier ist ein Klassiker. Und es schmeckt allen gut: Jung und Alt, Groß und Klein. Das Rezept ist auch nicht zu schwer zu Backen, es ist nämlich gar keine Torte, sondern eigentlich ein Kuchen. Aber esst nicht zu viel davon, sonst bekommt Ihr einen dicken Bauch.

Auch wenn ich so langsam Gefahr laufe, ein Ungleichgewicht zugunsten der Kuchenrezepte zu schaffen und dann meinen Blog umtaufen müsste in „heftig süß“ – es ist Adventszeit, und zu Weihnachten gehört im Badischen eine Linzertorte. Sie wird gerne verschenkt und noch lieber selbst gegessen. Ihre Reichhaltigkeit passt wunderbar in den Winter, ihre Gewürzvielfalt erinnert sofort an Weihnachten und das Beste: man kann sie wochenlang aufbewahren – sie wird durch die Lagerung sogar noch besser, weil „mürber“: Ein wichtiger Aspekt für alle fleißigen Hobbyköche, denn für Weihnachten hat man sowieso schon genug zu tun. Da hilft es enorm, wenn man bereits Ende November so einen süßen Klassiker bäckt, den man für Kaffegäste an Adventssonntagen oder an den Feiertagen einfach „aus der Schublade zaubern“ kann.

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