Linsen-Erbsen-Salat mit Sesam und Cous-Cous-Gewürz

Geb.-Nachfeier_012Diesen Salat mache ich sehr gerne aus 3 Gründen:

  • Ich liebe Hülsenfrüchte
  • Ich liebe orientalische Gewürze
  • Ich liebe es, wenn ich Gäste habe und Essen dafür am Tag vorher vorbereiten kann 😉

Und dank Dampfkochtopf geht es auch ganz schnell, versprochen. Wer keinen hat, auch nicht schlimm, dann müsst Ihr einfach nur mehr Zeit einplanen um die Linsen und Erbsen zu kochen.

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Ochsenschwanzragout mit Kürbis-Kartoffel-Stampf

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Damit fing alles an. Ich sah das Cover und dachte: „So was will ich auch kochen können.“

Das ist mittlerweile 6 Jahre her. Kürzlich habe ich die Zeitschrift wieder ausgegraben und wollte das Cover-Gericht noch mal nachkochen. Aber statt Sellerie-Pürree gab es dazu Kürbis-Kartoffel-Stampf, weil der Mann und ich nicht so riiiiiiesige Sellerie-Fans sind (vorsichtig ausgedrückt… ein ganzes Pürree der ätherischen Knolle hat auf uns eine ähnlich Wirkung wie Knoblauch auf Vampire).
Meine Variante sah dann so aus:

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Pasta mit Wurstbrät, Lauch und Pilzen – und Kaminwurzen!

Pasta mit Wurstbrät Lauch und PilzenInspiriert wurde ich zu diesem Gericht von Jamie Olivers Rezept „Pappardelle mit Wurstbrät und gemischten Pilzen“ aus seinem Buch „Kochen für Freunde“. Die Idee, das Innere einer groben Bratwurst als Hackfleisch zu benutzen hat mich als Wurst-Fan sofort begeistert. Und auch die Kombination mit Pilzen war für mich sofort einleuchtend. Aber mich haben ein paar Kleinigkeiten gestört: zu Pilzen gehört für mich noch Speck oder was ähnliches, was fleischig-salzig schmeckt. Außerdem fehlte mir „eine Soße“, das Ganze ist doch relativ trocken. Und zu guter Letzt meckerte der Mann, weil die langen Pappardelle in Kombi mit den kurzen stückigen Restzutaten schlecht zu essen seien. Nun denn, wir sind ja einfallsreich. Hier also meine Variante, in der ich 2 Sorten Wurstbrät verwendet habe. Zusätzlich durften noch Lauch und Frühlingszwiebeln mit rein, 1 Becher Schmand und – der Clou dabei: statt noch Speck zu den Pilzen zu kombinieren habe ich geräucherte getrocknete Kaminwurzen in kleinen Stücken mit gebraten. Yummy 🙂

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Nudelsalate 2.0: Schneller Tortellini-Salat zum Wintergrillen (vegetarisch) oder Mini-Farfalle-Salat mit Antipasti

Tortellinisalat 1

Mein Verhältnis zu Nudelsalaten war seit meiner Kindheit schwierig. Wer kennt ihn nicht, den ewigen „Klassiker“: Mandarinen, Erbsen und Möhren aus der Dose, gemischt mit Nudeln (meist die gebogenen kurzen „Gabelspaghetti“) und Schinkenwürfeln, ertränkt in Schmand-Sahne. *schüttel* Jemand eine ähnliche Kindheitserinnerung?
Aber ich habe mein Trauma überwunden durch die Kreation von frischen, neuen Nudelsalatrezepten, deren Soße auf einer Kräuteröl-Essig-Marinade basiert, kombiniert mit typisch italienischen Zutaten und liebevoll ausgewählter Pasta.

„Aber wieso veröffentlicht die mitten im Winter ein Rezept für Grillbeilagen?!?“ – So etwas fragen sich nur Menschen die denken, dass man nur im Sommer grillen kann 😉

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Rehragout mit Malzbier, Pilzen und handgeschabten Spätzle

Und wieder ein Wintergericht… ich liebe Schmorgerichte, vor allem im Winter. Sie erwärmen Körper und Seele und geben einem irgendwie ein wohliges Gefühl. Das selbe Gefühl hat man, wenn man Gerichte isst aus seiner Kindheit, so wie Mama oder Oma sie gekocht haben.

Auch wenn bei uns zuhause nie jemand Wild gekocht hat, gehört dieses Rezept für mich in die gleiche Kategorie. Und es erfüllt einen pragmatischen Nutzen: mit so einem Rezept kann man Teile vom Tier verarbeiten, mit denen man sonst nicht viel anderes kochen kann. Die Tiere die für unsere Nahrung sterben bestehen schließlich nicht nur aus Filet, Steak und Schnitzel. Darum gefällt mir der ganzheitliche Gedanke bei solchen Gerichten, es wird nichts verschwendet.
Und es hat noch 2 Vorteile: es lässt sich prima vorbereiten und nach Bedarf aufwärmen, genau wie das Gemüse und die Spätzle. Außerdem kann man eventuelle Reste einfrieren.

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Vorspeise für Heiligabend: Wildterrine vom Reh mit „Bockigem Bazi“

Wildterrine

Seit Wochen mache ich mir Gedanken, was ich dieses Jahr an Heiligabend kochen werde. Weihnachten ist für mich etwas Besonderes, also muss es auch das Essen sein. Und es muss einmal an Weihnachten Gans geben. Hierfür habe ich ein seit Jahren bewährtes Rezept, inklusive Vorspeise, indem ich aus dem Gänseklein noch eine klare Brühe mache, in der hauchdünn gehobelter Knoblauch und Blattspinat schwimmen dürfen. Köstlich! Aber diese Jahr wollte ich mal was anderes machen. Und einer der Gäste brachte mich auf die Idee mit dem Ausspruch „Ach, ich würde so gerne mal wieder Wild an Weihnachten essen! Früher gab es Heiligabend immer Rehrücken!“.
Hm, meine Gans soll es trotzdem geben. Und für 6-8 Personen Wild machen? Hm… aber der Gedanke lies mich nicht los. Ich hatte aber noch ein weiteres Problem: dieses Jahr habe ich direkt vor Weihnachten nicht viel Zeit vorzubereiten, idealer Weise müsste ich schon was an dem Wochenende 2-3 Tage vor Heiligabend machen. Das geht aber nicht mit allen Gängen, und mindestens 3 Gänge sollten es schon sein. Nach langem Stöbern kam mir die Idee: eine Pastete mit Wild! Aber der Teigmantel einer Pastete könnte in den 3 Tagen durchweichen, außerdem macht der Teig zusätzlich Arbeit… Eine Terrine hingegen ist eine Pastete ohne Teigmantel und soll sogar 2 Tage durchziehen, um ihren Geschmack so richtig zu entfalten. Perfekt!
Wer dachte das sei es gewesen, der irrt: Nun ging es erst richtig los: tagelang habe ich Kochbücher gewälzt, in Kochzeitschriften geschaut und im Internet gesucht nach einem passenden Rezept das alle Geschmäcker trifft. Weitere Herausforderung hierbei: Wildrezepte sind sehr häufig mit einer süßen Komponente. Von meinen Gästen steht da aber nicht jeder drauf. Mein Mann droht sogar mit Scheidung bei herzhaften Rezepten mit süßen Bestandteilen, getreu dem Motto „Keine Nachspeise im Hauptgericht!“. Also musste ich mir selbst eines ausdenken!
Und ich suchte noch nach einer besonderen Zutat, die dem Wild geschmacklich Kontra bieten kann und Würze reinbringt. Durch Zufall wurde ich bei einem mir beliebten Blog fündig: Chef Hansen hatte gerade ein Rezept veröffentlicht, in welchem er eine Paulaner Bierspezialität verarbeitet hat: Hirschbratwurst mit Bockigem Bazi. Und das hatte mir gefehlt: ein würziges Winterbier mit dem Potential, die üblichen Verdächtigen in den Wild-Rezepten wie Portwein und Orangenlikör vom Thron zu verstoßen. Also schnell Kontakt mit dem netten Namensvetter aufgenommen und wenige Tage später bekam ich ein Probierpaket von Paulaner. Und glaubt mir: als alter Bierfan war es sehr hart für mich, die Flaschen nicht vorher zu öffnen, noch dazu wo ich bayrische Biere besonders gerne mag. Und etwas auf dem „Dunkler Weissbierbock“ steht kann ich normalerweise nicht lange widerstehen…
Um die Spannung aufzulösen: es war so wie ich es mir vorgestellt hatte: Der Mann probierte einen Schluck, rümpfte die Nase und nannte es „Mädchenbier“ (er steht auf nordische herbe Biere ohne kräftigen Malzgeschmack). Ich probierte einen großen Schluck und dachte „Geiler Scheiß…“
Vorsicht, man trinkt durch den süffigen würzigen Geschmack schneller als gut sein könnte, immerhin ist es ein Bockbier mit über 6% *hicks* 😉

Wildterrine 2 Weiterlesen