Krustenbrot

Für Steffen 😉

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Dieses Brot ist ein absoluter Liebling in unserer kleinen Familie. Damit die Kruste so schön wird muss der Ofen mit Wasserdampf richtig heiß vorgeheizt sein. Zusätzlich backe ich es auf einem Schamott-Pizzastein damit der Boden auch schön knusprig wird. Und es gehört Handarbeit dazu, man muss es während es geht ein paar Mal kneten. Kein Problem – für dieses Ergebnis macht man das doch gerne.

Das Originalrezept ist aus dem Buch „Homemade – Das Goldene von GU“. Hier heißt es Krustenbrot. Ein ganz ähnliches Rezept findet sich aber auch in dem bereits erwähnten Buch „Brot“ von Bernd Armbrust, ebenfalls erschienen bei GU. Hier heißt es „Münsterländer Stuten“. In beiden Rezepten werden allerdings 2 kleine Brote daraus gemacht. Das habe ich abgewandelt zu einem mittelgroßen Brot. Außdem lasse ich es länger gehen als im Rezept angegeben und füge unbedingt noch Brotgewürz dazu, was ihm richtig gut steht.

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Lieblingsvollkornbrot ganz einfach – ein „no knead bread“ in 4 Schritten

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Eigentlich hatte ich nicht damit gerechnet, dass dieses Brot so viel Anklang findet. Ich war vor 2 Jahren zu einem Geburtstags-Brunch eingeladen und wollte eigentlich nur Brötchen und Hefezopf mit bringen. Als ich 2 Tage vorher noch mal mit der Gastgeberin telefonierte stellte sich heraus, dass nun doch ein paar Gäste mehr kommen würden und ich meinte spontan „Ich hab da ein neues Brotbackbuch, ich kann Dir noch ein Brot backen.“ Gesagt, getan. Besagtes Buch war übrigens das bereits erwähnte „Brot“ von Bernd Armbrust aus dem GU Verlag.

Die Wahl fiel aus Zeitgründen auf dieses Rezept, da es sich um ein sog. „no knead bread“ handelt: der Teig muss nicht geknetet werden, sondern wird nur 1x zusammen gerührt.

Wie so oft hab ich das Rezept modifiziert, ich konnte es mir wieder mal nicht verkneifen. Zugegeben, dieses Mal lag es auch daran dass ich mir manche Zutaten nicht so gut vorstellen konnte (Sprossen?!?) und sie lieber gleich weg gelassen bzw. ersetzt habe (Sprossen?!? -> Joghurt und Saaten).

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Online-Petition zur Unterstützung der Handwerksbäcker in Deutschland

Heute habe ich auf dem Brot-Blog „ploetzblog“ eine Petition entdeckt mit dem Ziel, „echte“ Handwerksbäcker zu unterstützen, indem der Begriff „Bäckerei“ geschützt wird und sich zukünftig nur noch so nennen darf, wer auch wirklich Teig mischt, knetet und backt und nicht nur gefrorene Teiglinge aufbackt. Diese Regelung gibt es bereits in Frankreich, nicht nur um das Bäckereihandwerk zu schützen, sondern auch um Transparenz für die Verbraucher zu schaffen.

Die Petition soll in 60 Tagen dem Petitionsausschuss des deutschen Bundestags vorgelegt werden und braucht noch Unterstützer. Ich habe unterzeichnet, vielleicht möchtet Ihr es auch tun und den Link dazu teilen. Ihr findet die Online-Petition hier.

Noch ein Hinweis: Wer nicht im Internet mit seinem Klarnamen unterzeichnen möchte, muss dies auch nicht tun. Man kann einen Alias angeben und/oder anonym unterzeichnen.

Schnelles Roggenbrot – auch für den Brotbackautomaten

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Brot backen und schnell sein – das sind Dinge, die sich eigentlich ausschließen. Aber dieses Rezept hier sollte man „in petto“ haben: keine besonders exotischen Zutaten, die erst aufwendig vorbereitet oder besorgt werden müssen und eine relativ kurze Zubereitungs- und Backdauer. Und außerdem gehört Roggensauerteigbrot zu den Klassikern, die fast immer und fast jedem schmecken. Und… ich kann es notfalls auch mal im Brotbackautomaten zubereiten – Backen für Faule 😉

Grundlage für die Entwicklung meines eigenen Rezeptes war, wie so oft, ein bestehendes Rezept. Diesmal kam es aus einem Brotbackbuch, für das eventuell noch eine Besprechung in diesem Blog folgen wird: „Brot“ von Bernd Armbrust aus dem GU Verlag. Hier schon mal der Link zu meiner Kundenrezension bei amazon.

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